Frühblüher Allergieschock

Nachdem mein Immunsystem in der letzten Woche auf 1800 – 3500 Metern Meereshöhe (Saas Fee) nur mit Kälte, geringer Luftfeuchtigkeit und erhöhter Alkoholzufuhr zu tun hatte, werden jetzt, zurück in Berlin, die Pollen der Frühblüher (Esche, Erle…) zum Feinbild stilisiert. Die Pollenkörner sind ja an sich völlig harmlos, werden aber von meinem Körper als Angriff der Vogelgrippe fehlinterpretiert: Kopf in wummernder Watte, tränende Augen und unerwartete Niesanfälle.

Da hilft nur Nasendusche mit Meersalz, Körperdusche mit Seife und Haardusche mit Biershampoo – Am Besten morgens und abends.

Endlich wieder Heuschnupfen

Na super – endliche warm, endlich Sonne. Doch dann: vor ein paar Tagen bin ich morgens mit zugeklebten Augen aufgewacht. Ein sicheres Zeichen, daß es wieder soweit ist: Nasenlaufen, Augenbrennen, Kopfbrummeln, Schlappfühlen.

Endlich wieder Heuschnupfen.

Jetzt gilts einmal mehr die beste Linderung zu finden: striktes Ignorierung, unentwegtes Fluchen, Zink morgens-abends-mittags, allmorgentliche Nasenduschen, Histamin-blockende Nochmehrschlappmacher, geschlossene Fenster mit zugezogenen Vorhängen, Urlaub am Nordkapp.

Vor einigen Jahren hats mich sogar richtig wüst getroffen: im Winterurlaub in Australien fings an, im frühen Frühjahrsurlaub in Portugal gings unentwegt weiter und pünktlich zum 1. Mai gabs dann den Höhepunkt in Berlin. Ein ganzes halbes Jahr Heuschnupfen – was will man mehr?