Ein Tag nichts: Fasten nach Helge Timmerberg

Helge Timmerberg schreibt so, wie ich es auch gerne könnte. Im Vorwort seiner Reisegeschichtensammlung „Tiger fressen keine Yogis“ bezeichnet ihn Sibylle Berg als den freisten Menschen, der ihr jemals begegnet ist – das glaube ich ihr sofort. Eine Passage in seinem aktuellen Buch „Shiva Moon“ hat mich heute Morgen auf die Idee des wöchentlichen Fasten-Tages gebracht:

„Ich faste jeden Mittwoch, weil mir das mal ein echter Sadhu empfohlen hat, um meinen Bauch loszuwerden. […] der Sadhu sagte, ein Fastentag pro Woche bringe den Stoffwechsel dermaßen in Schwung, dass er alle Probleme wegschwemme.“

Mit dem Fasten habe ich in den letzten Jahren schon ein paar Erfahrungen gesammelt und nach 4-5 Tagen Wassertrinken meistens echte Schwierigkeiten mit meinem Körper bekommen. Und ja: Neben dem Wasser habe ich auch stark verdünnte Fruchtsäfte und Brühe aus ausgekochtem Gemüse getrunken (Mineralien und Vitamine). Allerdings habe ich nach der letzten 5-Tage-Kur vor zwei Jahren beschlossen damit aufzuhören, weil es mir einfach zu viel Kraft raubt. Auf die Idee einfach nur einen Tag pro Woche zu fasten, bin ich noch nie gekommen, werde das aber ab jetzt austesten.

„Es ist eine Shivaisten-Diät. Sie beinhaltet kein Essen, keinen Alkohol und keinen Sex, aber erlaubt jede Menge Wasser, jede Menge Kaffee (ohne Zucker) und jede Menge Haschisch. Das Haschisch macht high, der Kaffee hält auf Trab, und das Wasser nimmt den Hunger.“

Den Kaffee habe ich durch Mate- und Grüntee ersetzt, und das Haschisch sowieso ersatzlos aus dem Diätplan gestrichen. Während mein Kopf sich schon mit dem Frühstück morgen früh beschäftigt, wird es jetzt (16 Uhr) immer schwieriger den Hunger und schwächlichen Kreislauf mit Leitungswasser zu bekämpfen.

Pimp dein Stasi 2.0 T-Shirt

Wer bisher seine Shirt/Farb-Kombi des Schäublonen-Shirts noch nicht gefunden hat, Obacht jetzt!

Deine Stasi 2.0 Shirt frisch aus dem Confomaten!

Dank Martin von Spreadshirt gibt´s jetzt mit dem Stasi 2.0 Confomat die Möglichkeit das ganze customizeanpassmäßig selbst in die Hand zu nehmen. Und wie bisher auch spendet Spreadhirt von jedem verkauften Shirt 5 Euro an den AK Vorratsdatenspeicherung.

Also – auf geht´s: Pimp dein Shirt!

Der aktuelle Stand der Bestellungen wird ab und zu und auch nur dort aktualisiert.

Aktion Überwach!

Aktion Überwach! Überwacht die Überwacher der Überwachten!

Bin vor ein paar Tagen auf das schwedische Projekt Creeper von Patrik Wallström gestossen worden (dank Erik!), das Zugriffe von Ministerien und Parteien auf Blogs & Websites öffentlich protokolliert und fand die Idee so großartig und spannend und treffend zugleich, dass ich noch am selben Abend vier ein Bier aufgemacht hab und begann, eine deutsche Version davon zu basteln…

Aber seht selbst: Aktion Überwach! ist soweit angerichtet.

Hab übrigens auch gleich das “Iconset for Data-Privacy Declarations” von Matthias Mehldau angewandt – auch eine großartige Idee! Wann gibt´s den Font dazu?

Linksdrehende Kinder

Gesprächsfetzen aus dem kinderreichsten Bezirk Berlins Deutschlands Europas:

Mutter über ihr Kind:

„Ja, er dreht sich schon auf dem Boden. Aber sehr linkslastig, deswegen gehen wir beide jetzt auch immer schön zur Physiotherapie, damit er auch nach rechts dreht.“

Dabei dachte ich das wäre nur ein Thema bei probiotischen Bakterienstämmen in Joghurts.

Woche 20 – Long Beach

Long Beach

Long Beach, Sri Lanka.

Kalenderblatt als Desktophintergrund zum Runterladen
>> Desktophintergrund Woche 20

Kurzanleitung:
1. Hintergrund-Bild anklicken.
2. Mit der rechten Maustaste auf das sich öffnende Bild klicken.
3. Im Menü „Als Hintergrund“ oder „Als Hintergrundbild einrichten…“ auswählen.
4. Eine Woche lang geniessen, dann das neue Kalenderblatt auf Dataloo holen.

Passive Trunkenheit

Aus dem neuen und ersten Buch „Heimweg“ von Harald Martenstein:

Der Bruder trank ebenfalls fast nur Bier, weil sich mit diesem Getränk die Phase des allmählichen Betrunkenwerdens, die der Kenner mehr schätzt als den statischen Zustand des Betrunkenseins, besser in die Länge ziehen lässt als mit einer Spirituose.[…]

Er befand sich in der schönsten Phase des Betrunkenwerdens, dann, wenn einem noch vereinzelt Gedanken von kristalliner Klarheit gelingen, wenn die Zunge den Befehlen des Gehirns noch im Großen und Ganzen gehorcht, wenn die Betrunkenheit einem noch steigerungsfähig erscheint, aber alles Belastende und Bremsende sich bereits aus dem Gehirn verabschiedet hat.

Sowieso ein schöner Roman.
Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich mal wieder ne Kur mache?

Subaloo 06 – I want to lose it all

Subagas

Track 06: I want to lose it all

[mp3 download]

Nächste Runde in der Blogspielplatte: „I want to lose it all“ von Subagas.
Ein ungestümer Jam mit impulsivem Schlagzeug, Gitarre und dem Ruf nach Freiheit.

06_subagas.jpg

>>> Blogspielplatte „Subaloo“